RAUMfür

Gelebte Teilhabe und Selbstermächtigung – in Gemeinschaftsunterkünften und darüber hinaus     

RAUMfür schafft Räume für gelebte Teilhabe in Berliner Gemeinschaftsunterkünften – und öffnet sie Schritt für Schritt zur Stadtgesellschaft.

Ausgangspunkt sind gemeinsame Interessen und Erfahrungen der Bewohner*innen. Daraus entstehen offene Werkstätten und Interessensgemeinschaften, in denen Menschen zusammenkommen, voneinander lernen und eigene Ideen weiterentwickeln.

Mit der Zeit bilden sich stabile Gruppen, die gemeinsam gestalten, Wissen teilen und neue Formen des Zusammenarbeitens erproben. Kreative Praxis verbindet sich dabei mit Austausch, gegenseitiger Unterstützung und kollektiver Selbstermächtigung.

Zentral ist die bewusste Öffnung dieser Räume: Menschen aus der Unterkunft und von außerhalb nehmen gemeinsam teil, begegnen sich jenseits fester Rollen und gestalten Prozesse zusammen. So entstehen Verbindungen, die in beide Richtungen wirken – und Räume, die sonst oft getrennt sind, werden durchlässig.

In Zusammenarbeit mit Initiativen, Kollektiven und Projekten in Berlin wachsen daraus tragfähige Netzwerke. RAUMfür begleitet diesen Prozess – von ersten gemeinsamen Interessen über den Aufbau von Gemeinschaften bis hin zu eigenen Projekten, öffentlichen Formaten und langfristigen Verbindungen.

Das Projekt „RAUMfür“ wird von 2026 bis 2027 von der Beauftragten des Senats für Partizipation, Integration und Migration aus Mitteln der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung gefördert.